Neue Notiz mit markiertem Text erstellen

Wer schlicht Text aus jeder App heraus markieren und daraus eine neue Notiz in der Notizen.app unter Moutain Lion erstellen will, kann sich den folgenden Dienst installieren:

Download

Da man mehrere Accounts für Notizen haben kann und die Notiz einen Titel braucht, muss man sich womöglich durch die beiden Eingabe-Dialoge kämpfen. Den Dienst kann man in den Systemeinstellungen unter Tastatur → Tastaturkurzbefehle → Dienste einen eigenen Shortcut zuweisen.

Nach dem Download entpacken und per Doppelklick öffnen, jetzt wird einem die Möglichkeit geboten, den Dienst zu installieren. Durch die Installation wird nichts weiter gemacht, als die .workflow-Datei in den Ordner „/Users/eigenerUsername/Library/Services“ verschoben.

Quelle zum AppleScripting mit der Notes.app

Advertisements

Update: Die ultimativen Mac Apps!

… oder meine Antwort auf die Frage: „Welche Apps sollten auf keinem Mac fehlen?“- die 1.000.000ste.

Produktivität:

  • 1Password – Verwaltet alle Passwörter und Logins – fantastisch!
  • Alfred Programmstarter & Vieles mehr!
  • ClipMenu – Die bessere Zwischenablage.
  • Cloud – Komfortables Datei-Sharing, insbesondere für Bilder.
  • Dropbox – Datei-Sharing für größere Dateien.
  • Forklift – Finder-Ersatz mit vielen Funktionen (Sync, FTP, etc.)
  • Moom – Der Fenstermanager schlechthin.
Internet:
  • Adium – Der wohl schon zum Standard gewordene Chat-Client für Macs.
  • Cocoa Cookies – Cookie-Verwaltung für lau.
  • Gruml – RSS-Reader mit Google-Sync.
Medien:
  • EyeTV – Das Programm zum Aufnehmen von Fernsehsendungen, die passende Hardware wird natürlich dazu benötigt.
  • DVD Hunter – Filme verwalten auf die einfache Art.
  • Mediathek – Mediatheken von ARD, ZDF usw. abspielen und downloaden. Entwicklung wurde eingestellt.
  • MPEG Streamclip – Codieren von Filmen.
  • TV-Browser – Digitale Fernsehzeitschrift.
Schreiben:
  • iWork – Das fehlende Office-Paket.
  • nvALT –  Notizverwaltung mit Simplenote Sync.
  • texmaker – TeX-IDE.
  • TextMate – Fehlender Texteditor unter Mac OS X. Seit kurzem OpenSource.
System:
  • AppCleaner – Komplettes Entfernen von Programmen.
  • Archiver – Entpacker-Tool.
  • DiskWave – Zeigt die Festplattenbelegung an, ohne grafischen Schnick-Schnack.
  • iTerm – Terminal-Ersatz (neue Version – iTerm 2!).
Standard-Apps:
  • iTunes & iPhoto – Für Hobby-Musik- & Fotosammler vollkommen ausreichend.
  • Mac App Store – Das Tor zu den Apps!
  • Mail
  • Safari – Schießt Füchse ab und zerstört Zeitmaschinen.
  • Time Machine – Backups so einfach – Wie konnte man früher nur ohne leben?

Textersetzung für Shortcuts

Jemand, der viel in Foren unterwegs ist oder bloggt, muss nicht selten Tastaturkurzbefehle und somit Sondertasten einer Mac-Tastatur aufs digitale Papier bringen. Dabei ist es praktisch, wenn man sich die wichtigsten Tasten in der System-eigenen Textersetzung definiert (zu finden in den Systemeinstellungen → Sprache und Text → Text). Jetzt kann man ein Wort schreiben, das sogleich durch das entsprechende Symbol ersetzt wird. Dies kann beispielsweise so aussehen:

Auf deutschsprachigen Seiten funktioniert es mit der Ersetzung, die auf dem Bild zu sehen ist, besonders schön, da die englischen Bezeichnungen, relativ selten vorkommen. Die Befehle können aber natürlich nach Belieben angepasst werden. Um die Symbole finden zu können, muss man die Zeichenpalette einblenden, die im „Bearbeiten“-Menü vieler Programme zu finden ist (ganz unten). Darin sollte man dann bei den Pfeilen oder den technischen Symbolen suchen, um alle Symbole für die Tasten finden zu können.

UPDATE: Eine Möglichkeit ist z.B. den zu ersetzenden Text mit doppelten Buchstaben beginnen zu lassen, also „ooption“, da Wörter wie Option oder Enter auch im Deutschen ab und an vorkommen können.

Ohne die Tastaturbelegung zu kennen oder die Zeichenpalette öffnen zu müssen, lässt sich dann besonders schnell so etwas schreiben:

Bitte drücke ⏎ ⏏ ⌘ ⌃ ⇪ ⇥ ⌅ →, wenn dir FB nicht gefällt.

Tastenkürzel leicht gemacht

Eine der Stärken von Mac OS X ist, dass man für nahezu jeden Befehl, der sich in einem Menü eines Programms befindet, ein Tastenkürzel (Shortcut) festlegen kann. Dazu sucht man sich den genauen  Wortlaut (also mit Pünktchen etc.) des gewünschten Befehls im entsprechenden Menü des Programms. Welches Menü das ist, spielt keine Rolle und muss auch nirgends angegeben werden. In den Systemeinstellungen → Tastatur → Tastaturkurzbefehle in der Kategorie „Programme“ kann man nun einen beliebigen Befehl über das „+“-Symbol hinzufügen. Zuerst das Programm festlegen, danach den genauen Befehl sowie den Shortcut eingeben. Dieser wird sogleich im entsprechenden Menü angezeigt.

Tipp: Wer sich oft in der Benutzerlibrary bewegt kann im Finder für den Befehl „Library“ einen Shortcut festlegen, auch wenn dieser im Menü „Gehe zu“ nicht angezeigt wird.

Update: "cdto" für iTerm 2

Dieses Skript startet iTerm 2 (wenn es nicht schon läuft), erzeugt einen neuen Tab und wechselt zum aktuellen Pfad des geöffneten Finder-Fensters.

UPDATE: Das Skript wurde so angepasst, dass keine Fehlermeldungen mehr erscheinen, wenn kein Finderfenster vorhanden ist oder kein sichtbares Fenster von iTerm.

Außerdem ist es nur noch die reine Skriptdatei, die natürlich, falls gewünscht, weiterhin als App gespeichert werden kann (mit dem AppleScript Editor) und im Finderfenster verankert werden kann. Für mich hat sich jedoch herausgestellt, dass die Aktionen per Skriptaufruf über Alfred schneller ausgeführt werden, weil nicht immer erst die App gestartet werden muss.

Download

Zuletzt verwendete Dokumente als Stack im Dock

Es gibt einen schönen Terminal-Befehl, mit dem man zuletzt verwendete Dokumente, Volumes etc. in einem Stack im Dock anzeigen lassen kann (genau das, was auch übers Apfel-Menü zu erreichen ist). Problem dabei ist, die Symbolvorschau sowie Quicklook funktionieren (zumindest unter Mountain Lion) darin nicht und die Icons der Favoriten sind sehr verpixelt.

Lösung: Man bastelt sich seinen eigenen Stack, der die zuletzt verwendeten Dokumente/Filme/Bilder etc. anzeigt.

So geht’s:

  1. Einen neuen intelligenten Ordner an gewünschter Stelle im Finder anlegen (⌥⌘N).
  2. Als Suchkriterien benutzt man das „zuletzt geöffnet“-Datum und die Art „Dokumente“, siehe Bild. Die Kriterien können natürlich nach Wunsch angepasst werden, genau so wie der Zeitraum (hier: 0 Tage, also heute), in dem sie zuletzt benutzt wurden. UPDATE: Mit dem „zuletzt geändert“-Datum als zusätzlichem Kriterium hat es nicht funktioniert, dabei werden nach einem Neustart in dem Ordner zu viele Dateien angezeigt, die man dort nicht haben will, wie z.B. Webpage Previews, daher wurde es wieder entfernt.                                             
  3. Das Ganze speichern und den Ordner ins Dock ziehen (rechts von der Trennlinie). Die Anzeigeoptionen können über einen Rechtsklick auf den Stack noch angepasst werden (Ansicht, Sortierung, Ordner oder Stack):                                                                                                                                                                                                        
  4. Fazit: So hat man seine zuletzt verwendeten Dokumente wie Filme, Bilder oder PDFs schnell griffbereit im Dock, ohne den Weg über das Apfel-Menü gehen zu müssen, das bei einem iMac sehr weit entfernt sein kann. Außerdem funktionieren die Symbolvorschau sowie Quicklook im eigenen Stack problemlos. Wenn man auf die zuletzt benutzen Server und Volumes verzichten kann, ist dies auf jeden Fall die schönere Variante. 🙂

Pfad kopieren unter Mac OS X

Wenn man des öfteren absolute Pfade von Dateien oder Ordner verwendet, lohnt sich die Erstellung eines kleinen aber feinen Dienstes mit Hilfe des Automators:

 

 

 

Damit wird für jeden Ordner oder jede Datei, auf die man per Rechtsklick den Dienst anwendet, der jeweilige absolute Pfad in die Zwischenablage kopiert. In den System Einstellungen → Tastatur → Tastaturkurzbefehle

→ Dienste könnte man zusätzlich noch einen Shortcut für diese Aktion festlegen.

Um euch noch mehr Arbeit zu ersparen, gibt es das Ganze als Download. Entpacken und in die Benutzerlibrary, d.h. nach /Users/Benutzername/Library/Services verschieben. 

Update: iTunes Export mit Ordnerstruktur

Wenn man eine MP3-CD in iTunes brennen will oder die MP3s für andere Player oder USB-Sticks exportieren will, wird dabei die Ordnerstruktur „Interpret/Album/Song.mp3“ nicht übernommen. Diese beiden Skripte, inspiriert von Doug Adam’s „Convert and Export“ Script, machen genau das. Das erste konvertiert die ausgewählten Lieder und exportiert sie in den angegebenen Ordner und erzeugt die oben genannte Ordnerstruktur, das zweite exportiert sie lediglich (ohne vorherige Konvertierung), aber mit Ordnerstruktur:

Download Scripts

Installation:

Die Skripte/Apps entpacken und in den Ordner „/Users/Benutzername/Library/iTunes/Scripts“ legen. Danach kann man sie in iTunes über das Script-Menü (Schriftrolle) aufrufen. In den Library-Ordner gelangt man übrigens am einfachsten, indem man im Finder (Benutzerordner) im Menü „Gehe zu Ordner…“ (oder einfach ⇧⌘G) auswählt und „Library“ eingibt.

Jetzt kann man die Dateien/Ordner in gewohnter Ordnerstruktur auf eine CD brennen oder sie auf einen anderen Datenträger exportieren.

Für das Convert and Export Script wird übrigens die Bitrate benutzt, die man in den iTunes Importeinstellungen festgelegt hat.

UPDATE: Die Skripte verwenden nun als erstes den Album Interpret, wenn keiner vorhanden ist, den normalen Interpreten.

Filmplakate: Collage erstellen

Im Netz geistern immer mal wieder schöne Collagen von Filmplakaten herum. Hat doch was, wenn man seine Filmsammlung mal etwas anders betrachten kann, nämlich als Collage der Filmposter. Da dachte ich mir, das muss ich auch mal machen.

Was braucht man?

1. DVD Hunter (und natürlich Filme darin)
2. TurboCollage aus dem AppStore (gerade 3,99€, gibt es aber immer mal wieder im Angebot)

Was macht man?

1. Man exportiert seine DVD Hunter Library als HTML.
2. Dann sucht man im Export den Ordner mit den Covers.
3. Mit den Dateien darin füttert man nun TurboCollage.
4. Als Einstellung nimmt man „Picture Grid“ und man muss entsprechend weniger Zeilen als Spalten einstellen, damit das Format der Cover hochkantig wird.
5. Zusätzlich kann man Hintergrund, Schatten und Spacing einstellen.
6. Als Bild abspeichern.

Ergebnis:

Websuche im HUD-Fenster anzeigen

Das Ganze funktioniert generell mit Suchdiensten im Web. Dazu muss man nur den „Suchstring“ kennen. Für das LEO Wörterbuch (englisch – deutsch) lautet er z.B.

http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=&search=“

Dieser muss ins AppleScript eingesetzt werden (den Teil in den Anführungszeichen „…“ ersetzen). Nicht vergessen die Datei zu kopieren, umzubenennen und in den richtigen Ordner (…/Library/Services) zu verschieben, wenn man eine andere „Vorlage“ dafür benutzt hat.

So kann man sich Dienste für alle möglichen Suchdienste erstellen und sich die Ergebnisse im HUD-Fenster anzeigen lassen. Bei manchen funktionieren übrigens nicht alle User-Agents, bei LEO funktioniert nur „Safari“.

Download