Archiv der Kategorie: Mac Apps

Google Reader Sync – Alternativen und Notfallplan

Da uns heute die Schockmeldung getroffen hat, dass Google seinen RSS-Reader, und damit die Synchronistaion von RSS-Feeds ab 1. Juli sterben lässt, bin ich sogleich auf die Suche nach Alternativen gegangen. Dienste wie Feedly konnten mich leider nicht überzeugen, da es einfach keine Desktop-Apps für Mac OS X gibt, die diesen Dienst unterstützen, und auch einen eigenen Server zu benutzen, halte ich für übertrieben.

Was kann man also tun? A: Vorbereitungen treffen und auf baldige Alternativen hoffen.

Vorbereitungen: Daten exportieren. Mit seinem jetzigen RSS-Feedreader (Gruml, Reeder, etc.) oder über das Web-Interface von Google sollte man unbedingt seine abonnierten Feeds als Datei (OPML) speichern. Diese Datei können Feedreader importieren, selbst die, die nicht zwingend auf Google-Accounts angewiesen sind. Das sollte man möglichst machen, bevor Google den Dienst einstellt (1. Juli), um auf der sicheren Seite zu sein.

Notfallplan: Eben ein Programm weiterbenutzen, mit dem man seine Feeds auch „out of sync“, d.h. vor allem ohne an einen Google Account gebunden zu sein, verwalten kann. Man verzichtet dabei eben auf die Synchronisation von gelesenen/ungelesenen Artikeln auf mehreren Geräten, aber das ist notfalls zu verkraften (insbesondere, wenn man sowieso nur auf einem Geräte Feeds liest).

Alternativen ohne nötigen Google-Account:

Feeder

Feeder ist eine fast schon geniale Safari-Extension zum Lesen von RSS-Feeds. Sie ist nahezu wunderschön anzusehen, und beherrscht auch Meldungen über das Notification Center. Man kann (jetzt noch) seinen Google Account zum Sync benutzen und dann die Verbindung kappen, die Feeds bleiben erhalten. Einstellungsmöglichkeiten sind auch reichlich vorhanden.

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NetNewsWire

Eine wohl bekannte Desktop-App, die nicht zwingend einen Google-Reader Account voraussetzt, mit der man seine Feeds jedoch weiterhin auf eine schöne Art verwalten kann. Wen die Werbung nicht stört, kann es sogar kostenlos nutzen, eine werbefreie Version kostet $15.

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Was habe ich also gemacht? Ich hab mir diese beiden Programme/Extensions installiert, in Feeder meinen Google Account zum Sync angegeben und dann damit meine Feeds in einer OPML-Datei gespeichert. Diese habe ich dann mit NetNewsWire wieder eingelesen und bin jetzt erst mal auf einem Stand, dass ich meine Feeds sicher auf der Platte habe, und sie eben notfalls weiter ohne Synchronisation lesen kann.

Was mache ich weiterhin? Bis zum 1. Juli Gruml mit Google-Reader Sync verwenden und hoffen, dass es bis dahin einen alternativen Dienst zur Synchronisation von Feeds gibt.

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Cocoa Cookies – kostenloser Cookie Manager

Heute dreht sich alles um eine App, der meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Statt sich teure Cookie-Verwaltungen im Mac App Store zu kaufen, kann man nämlich auch einfach Cocoa Cookies verwenden – und das völlig umsonst. Es gibt immer noch Webseiten, die ihre Login-Daten per Cookies speichern, was sehr ärgerlich ist, wenn man den Browser mal zurücksetzt und somit alle Daten gelöscht werden. Genau dagegen hilft Cocoa Cookies. Es macht erst einmal nichts anderes als alle gespeicherten Cookies anzuzeigen. Auf Wunsch kann man nun Cookies über das Schloss-Symbol „sperren“, d.h. diejenigen vom Löschen ausschließen. Wenn man das getan hat, muss man nur eine Suche ausführen (ein einfaches „⏎“ zeigt dabei einfach alle Ergebnisse an). Jetzt wird mit einem Klick auf „Remove All“ alles entfernt, was nicht ausgeschlossen wurde. Einfach, aber genial.

Cocoa Cookies mit Beispiel-Cookie und Schloss-Symbol zum Sperren

Update: Die ultimativen Mac Apps!

… oder meine Antwort auf die Frage: „Welche Apps sollten auf keinem Mac fehlen?“- die 1.000.000ste.

Produktivität:

  • 1Password – Verwaltet alle Passwörter und Logins – fantastisch!
  • Alfred Programmstarter & Vieles mehr!
  • ClipMenu – Die bessere Zwischenablage.
  • Cloud – Komfortables Datei-Sharing, insbesondere für Bilder.
  • Dropbox – Datei-Sharing für größere Dateien.
  • Forklift – Finder-Ersatz mit vielen Funktionen (Sync, FTP, etc.)
  • Moom – Der Fenstermanager schlechthin.
Internet:
  • Adium – Der wohl schon zum Standard gewordene Chat-Client für Macs.
  • Cocoa Cookies – Cookie-Verwaltung für lau.
  • Gruml – RSS-Reader mit Google-Sync.
Medien:
  • EyeTV – Das Programm zum Aufnehmen von Fernsehsendungen, die passende Hardware wird natürlich dazu benötigt.
  • DVD Hunter – Filme verwalten auf die einfache Art.
  • Mediathek – Mediatheken von ARD, ZDF usw. abspielen und downloaden. Entwicklung wurde eingestellt.
  • MPEG Streamclip – Codieren von Filmen.
  • TV-Browser – Digitale Fernsehzeitschrift.
Schreiben:
  • iWork – Das fehlende Office-Paket.
  • nvALT –  Notizverwaltung mit Simplenote Sync.
  • texmaker – TeX-IDE.
  • TextMate – Fehlender Texteditor unter Mac OS X. Seit kurzem OpenSource.
System:
  • AppCleaner – Komplettes Entfernen von Programmen.
  • Archiver – Entpacker-Tool.
  • DiskWave – Zeigt die Festplattenbelegung an, ohne grafischen Schnick-Schnack.
  • iTerm – Terminal-Ersatz (neue Version – iTerm 2!).
Standard-Apps:
  • iTunes & iPhoto – Für Hobby-Musik- & Fotosammler vollkommen ausreichend.
  • Mac App Store – Das Tor zu den Apps!
  • Mail
  • Safari – Schießt Füchse ab und zerstört Zeitmaschinen.
  • Time Machine – Backups so einfach – Wie konnte man früher nur ohne leben?

Filmplakate: Collage erstellen

Im Netz geistern immer mal wieder schöne Collagen von Filmplakaten herum. Hat doch was, wenn man seine Filmsammlung mal etwas anders betrachten kann, nämlich als Collage der Filmposter. Da dachte ich mir, das muss ich auch mal machen.

Was braucht man?

1. DVD Hunter (und natürlich Filme darin)
2. TurboCollage aus dem AppStore (gerade 3,99€, gibt es aber immer mal wieder im Angebot)

Was macht man?

1. Man exportiert seine DVD Hunter Library als HTML.
2. Dann sucht man im Export den Ordner mit den Covers.
3. Mit den Dateien darin füttert man nun TurboCollage.
4. Als Einstellung nimmt man „Picture Grid“ und man muss entsprechend weniger Zeilen als Spalten einstellen, damit das Format der Cover hochkantig wird.
5. Zusätzlich kann man Hintergrund, Schatten und Spacing einstellen.
6. Als Bild abspeichern.

Ergebnis:

3 Schritte zum perfekten Tagging von Fernsehserien

Subler eignet sich sehr gut um Filme mit den nötigen Tags (Meta-Infos) wie Darsteller, Regisseur, Cover etc. zu versehen. Für einen einzelnen Film ist das auch kein Problem, was aber wenn man eine ganze Reihe von Filmen bzw. Episoden von Fernsehserien taggen will? Es gibt eine Test-Version von Subler (Version 0.15), die das ermöglicht, die in meinen Augen aber elegantere Lösung ist MetaZ, die Weiterentwicklung von MetaX, einem nicht unbekannten Tagging-Programm für Mac OS X, das aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird.

Hier ein Beispiel wie man die Tags einer kompletten Staffel einer Serie mit MetaZ setzt:
Anmerkungen:
  • Die Dateien sollten als .mp4 oder .m4v vorliegen.
  • Es wird die englische Version von thetvdb.com benutzt, die Meta-Daten werden daher auf Englisch in den Dateien gespeichert, ob es mit deutschen Infos auch funktioniert, weiß ich nicht.
1. Grundlegende Infos:
Diese Infos werden gebraucht, damit die Episoden der Serie von thetvdb.com gefunden werden können. Wenn die richtigen Infos natürlich schon vorhanden sind, braucht man dies nicht zu tun. Es reicht aus, wenn man unter „TV Tags“ den Namen der Show und die Nummer der Staffel (Season) setzt. Dazu zieht man sämtliche Dateien aus dem Finder in die rechte Liste von MetaZ (Files). Danach markiert man alle und trägt besagte Infos unter dem Reiter „Video“ ein. Außerdem sollte man den Video Type auf „TV-Show“ setzen, wenn dies noch nicht der Fall war. Ein „⌘S“ oder „Start“ speichert die Änderungen in die Dateien.
2. Cover:
Um das Cover zu setzen, lädt man die geänderten Dateien wieder in die rechte Spalte von MetaZ. Nun sieht man in der linken Spalte (Suche) schon die ersten Suchergebnisse anhand des Serientitels. Danach markiert man wieder alle Dateien und sucht die richtige Staffel in der linken Spalte (von Amazon z.B.). Per Doppelklick werden nun alle Infos daraus übernommen. Da wir aber nur auf das Cover aus sind, sollten die anderen Infos wieder deaktiviert werden, weil sonst andere Infos wie der Name der Episode (Title) mit falschen Einträgen überschrieben werden. Das Cover speichert man ebenfalls wieder mit  „⌘S“ oder „Start“ in den Dateien. Danach sollte man die Vorschau des Covers im Finder sehen können.
3. Infos einzelner Episoden:
Hier ist etwas Handarbeit angesagt. Weil wir es gewohnt sind, laden wir die nun mit Cover versehenen Dateien wieder in MetaZ, indem wir sie per Drag & Drop in die rechte Spalte ziehen. Wie in dem vorherigen Screenshot zu sehen ist, wurden unter den Suchergebnissen auch schon die Ergebnisse der thetvbc.com gefunden, die wir jetzt verwenden wollen. Man braucht Anhaltspunkte, um welche Folge es sich handelt. Ich habe das anhand des Dateinamens gemacht, man könnte aber auch vorher schon die Tags bearbeiten und die einzelnen Episodentitel setzen. Nun ist die ganze Liste abzuarbeiten, d.h. eine Datei in der rechten Spalte markieren, dann auf das richtige Pendant in den Suchergebnissen doppelt klicken, damit diesmal wirklich alle Infos übernommen werden (Beschreibung, Datum, Genre, Darsteller usw.) und aufpassen, dass z.B. das Cover nicht wieder überschrieben wird. Wenn man mit einer Folge fertig ist, wird der Status in der Dateiliste rechts angehakt. Wenn alle Haken vorhanden sind, wieder speichern mit „⌘S“ und die nun vollständigen Meta-Infos werden in die Dateien übernommen.
Diese Variante für das Tagging von Fernsehserien funktioniert zwar nicht vollautomatisch, aber wenn die Dateien (oder Dateinamen) vorher schon wenig Infos enthalten, schaffen es andere Tools auch nicht ohne etwas Handarbeit die Dateien vollständig mit Meta-Informationen zu versehen. Der Vorteil hierbei ist, dass es vollkommen kostenlos ist und das Programm wirklich einen super Eindruck macht.

"Toolchain": Filmprogramme für den Mac

Ich möchte hier mal meine „Toolchain“ an Tools und Programmen auflisten, mit der ich meine Filme verwalte bzw. auch Alternativen dazu und warum iTunes dafür „doof“ ist:

1. Filme suchen & finden: 

TV-Browser und etliche Seiten für TV-Tipps, mein Favorit ist die von Filmstarts. Die bevorzugten Programme, die ich aufnehmen will, sind natürlich digital oder noch besser in HD, d.h. ARD, ZDF oder Arte. Nebenbei bemerkt werden dort auch meist die besten Filme (und ohne Werbung) ausgestrahlt, meist nach 22:00 Uhr, aber selbst wenn es noch später wird, stellt das kein Problem dar, dank Aufnahmeprogrammierung und automatischen Ruhezustand.

Für DVDs oder Blu-Rays empfiehlt sich natürlich Amazon.de sowie bluray-dealz.de

2. Filme aufzeichnen: 

EyeTV mit dem EyeTV Hybrid. Der Film kann in EyeTV gleich zurechtgeschnitten und schließlich exportiert werden. Meist sind ja davor und danach doch ein paar unnötige Minuten von anderen Sendungen, die man nicht dabei haben will. Und ja, sowohl die Hardware als auch die Software ist nicht kostenlos, lohnt sich aber wirklich!

3. Filme exportieren:

Ebenfalls mit EyeTV und der Einstellung „iPod“. Ich habe lange getestet, welche Einstellung die beste Qualität und dazu niedrige Dateigröße erbringt. Der Film wird mit einer Auflösung von 852×480 erstellt (in HD aufgenommen). Ein Film hat dann meist etwas über 1 GB Größe und ist auf neuen HD-Fernseher immer noch sehr gut anzusehen.

4. Filme taggen: 

Das Tool Subler bringt alles mit, was man braucht. Es kann die Metadaten automatisch aus der TMDb holen und ein Cover hinzufügen.

5. Filme verwalten:

5.1 iTunes 

Früher habe ich das mit iTunes und .mov Dateien gemacht, aber das Dateiformat .mp4 mit Videocodec H.264 und Audio AAC schien mir als Format geeigneter, da es doch mehr neue Fernseher direkt abspielen können (via USB).

Was spricht gegen iTunes für Filme: 

  • Die interne Festplatte füllt sich rapide.
  • Kein FrontRow mehr unter Lion, d.h. ich brauche die Filme auch nicht mehr in der Library um darauf zugreifen zu können.
  • Der Mac soll nicht immer laufen, insbesondere wenn man einen Fernseher hat, der die Formate direkt über USB abspielen kann.
  • Netzwerkstreaming scheidet aus, da der Fernseher kein WLAN unterstützt (nur mit extra Stick) und es bei großen Filmen doch zu Schwierigkeiten mit der Übertragungsrate kommt (Stichwort 802.11g), was sich durch Ruckeln bemerkbar macht.
  • Die iTunes Library bleibt dadurch etwas schlanker, sie beschränkt sich dann nur auf Audio-Titel. Es ist zwar nicht wirklich erwiesen, dass es dadurch zu Vorteilen in der Performance kommt, aber eine Trennung macht für mich durchaus Sinn.
  • Die Meta-Informationen in iTunes reichen bei weitem nicht aus. Wer auf Darsteller, Regisseure, Autoren, mehrere Genres oder viele andere Informationen Wert legt, der muss sich von iTunes trennen.
  • Die Preise im iTunes Store.

Den ersten Punkt kann man übrigens umgehen, indem man die Dateien von der externen Platte nur verlinkt (alt-Taste gedrückt halten und Medien in iTunes ziehen).

5.2 Usher

Warum Usher? 

Usher erfüllt die Punkte 1-3 von iTunes (siehe 5.1) ebenso nicht bzw. kann nichts dagegen tun, aber der große Vorteil ist, dass er eine Vielzahl an Meta-Infos anbietet!

Ich verwende Usher ebenfalls nicht für Filme (nur als Zwischenlager), da die Festplatte zu voll werden würde und ich sowieso am großen TV schaue. Aber wem das nichts ausmacht oder wer keinen Fernseher hat, der ist damit sehr gut beraten! Ich verwende ihn hauptsächlich für Dokumentationen (in Kombination mit Mediathek), Musik-Videos und andere Clips.

5.3 DVD Hunter 

Eine externe Festplatte neben den TV gestellt und schon hat man sein Mediacenter. Keine Ruckler, kein Qualitätsverlust beim Abspielen, kein Mac muss laufen, kein iTunes, keine komplizierten Netzwerke oder Aufbauten.

Den Hunter dazu als Filmdatenbank auf dem Mac. Hier hat man Übersicht über all seine Filme, DVDs, Blu-Rays und alle Funktionen die man braucht (Suchen, vieeele Meta-Infos, Autovervollständigung, Export, etc.). Da nehme ich auch in Kauf, dass ich den Film per Hand suchen oder sogar einlegen muss. 🙂

Window Management

Ich beschäftige mich seit einer Weile mit dem Thema Window Management unter Mac OS X. Es gibt dazu mittlerweile zahlreiche Apps, man braucht dazu nur mal das Stichwort „window“ im Mac App Store einzugeben. Hier eine kurze Übersicht mit den Preisen im Mac App Store:

Window „Snappers“:

Auf Tastenkombinationen basierend:

Andere Window Manager:

Meine Optimallösung wäre ein Programm mit folgenden Features:

  • Fenster (zumindest Hauptfenster) von allen aktiven Apps automatisch anordnen
  • Zustände speichern können
  • Aufruf per modifizierbaren Shortcuts
  • Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen
  • Window Snapping
  • Schönes Interface und Integration im System

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Was gibt es über die Apps zu sagen bzw. zu bemängeln? 

  • BetterSnapTool: Preis/Leistung sehr gut, leider keine Funktion zum Anordnen aller Apps und Speichern der Zustände.
  • Cinch: Für reines Window Snapping zu teuer.
  • Hyperdock: Wie der Name schon sagt, nicht auf Window Management ausgelegt, bringt aber andere nützliche Funktionen mit, nach denen ich aber leider nicht suche.
  • Window Keys: Reines Menulet + Shortcuts zum Anordnen der Fenster.
  • DoublePane: Siehe Window Keys.
  • Breeze: Speichert die Zustände, allerdings muss man das für jede App einzeln aufrufen, kein Snapping. 
  • Moom: Schön integriert, bei den gespeicherten Zuständen müssen leider alle Apps laufen, kein Snapping.
  • Divvy: Schön gemacht, aber kein Snapping und zu teuer.
  • Optimal Layout: Gute Idee, aber zu umständlich und auch etwas zu teuer.
  • Tyler Window Manager: Automatisierter Window Manager, d.h. sobald man ein Fenster öffnet, wird es in die entsprechende Position gebracht. Gute Idee, aber nach meinem Geschmack etwas zu selbstständig.
  • Skreen: Leider keine Demo verfügbar. Wenn es wirklich alle Apps anordnet, wäre es das was ich suche, allerdings kein ansprechendes Interface. Wenn es nur ein Breeze-Klon ist, leider nichts für mich.

Fazit: Ich habe kein Problem damit, die Entwickler zu unterstützen, indem ich ihre Apps kaufe, allerdings muss das Preis/Leistungsverhältnis stimmen. Das läge bei den Funktionen, die ich mir wünsche, wohl so zwischen 3 und 8€. Einige fallen in diese Preisklasse, lassen dann aber wichtige Features vermissen. Die Favoriten sind weiterhin Moom und BetterSnapTool, auch Skreen hat Potential, aber ohne es testen zu können, werde ich es wohl nicht kaufen. Man kann sich das ja auch selbst basteln, siehe AppleScripts: Window Management.

Die Jagd geht weiter…

Software Tipps [Part 3]

… für die „Cloud“:

1Password: Speichert und generiert Passwörter für alle Arten von Accounts und Logins. Automatisches Ausfüllen und Sync über DropBox mit der iPhone-App möglich. Keine Freeware, seit der Thanksgiving-Aktion aber weit verbreitet.

Cloud: Ab in die Cloud! Schnelles „Teilen“ von Bildern, PDFs uva. Dateien (nach meinem Urteil funktioniert es noch schneller als mit DropBox, das mehr zum Online-Backup verwendet wird).

DropBox: Für Mac-User schon lange kein Geheimtipp mehr. Online Backup und Sharing vom Feinsten (durch Freundschaftswerbung kann der Account von anfänglichen 2GB auf bis zu 8GB aufgewertet werden).

DVD Hunter – Filmverwaltung für den Mac


Als echter Filmfreak braucht man natürlich eine Filmverwaltung im Stil von iTunes für den Mac – meine Wahl: DVD Hunter. Die Vorteile sind nicht von schlechten Eltern, die Autovervollständigung der Filminfos ist grandios, der Rest ist quasi iTunes. Ordner, Playlists, intelligente Playlists, List-, Grid- oder Coverview und vieles mehr. Wenn man den Film als Datei auf der Platte hat, kann man ihn sogar damit verlinken. Die eigene DVD-Sammlung und Filme als Datei gespeichert können also gemeinsam verwaltet werden. Noch ein Zuckerchen sind die vorhandenen Plugins, wie verschiedene Autovervollständigungs-Dienste oder Datenexport- bzw. Datenimportformate. Zusätzlich gibt es Netzwerk-Synchronisation, Twitter- und Mail-Integration und noch allerhand Darstellungsoptionen.
Der DVD Hunter wirkt nicht so überladen wie iTunes und ist daher für Filme sehr gut geeignet. Allerdings fehlt mir die Option Filme, die als Datei vorliegen, direkt abspielen zu können (es öffnet sich erst ein kleines Fenster).
Tipp: Die Autovervollständigung der TMDb ist besonders gut, hochauflösende Cover, alle Infos wie Regie und Darsteller sind meist vorhanden und die IMDB-ID wird auch hinzugefügt.

Wer also seine Filme anhand zusätzlicher Informationen wie Darsteller oder Regisseur verwalten will, und das ohne viel selbst eingeben zu müssen, der ist mit DVD Hunter gut beraten!

Hier geht es zum Download.

Der fällige Screenshot:

Anzeige-Tools für iTunes

Nein, ich will niemanden anzeigen, ich will schlicht eine schicke Anzeige der iTunes-Infos, sei es direkt auf dem Desktop oder per kleiner Statusmeldung alá Growl. Hier eine Auswahl meiner Lieblings-Tools:

  • Bowtie: Hauptaufgabe ist die Anzeige der Infos auf dem Desktop, natürlich mit klickbaren Steuerelementen und Bewertungssternen. Vorteile von Bowtie sind die vielen Themes (z.B. hier), Last.fm-Support und die iPhone-App (das ich beides nicht benutze).                                                                                                  
  • TunesArt: Sehr schickes Tool, Desktop-Anzeige (es gibt auch schon relativ viele Themes) mit Steuerung und Bewertung, automatische Cover- und Liedtextsuche, Notifications (verwendet eigene oder Growlnachrichten, Vorteil: man braucht GrowlTunes nicht), Last.fm, mehr Einstellungsmöglichkeiten als bei Bowtie, weniger Systemauslastung (wenn auch minimal).                    
  • Tune Instructor: Großer Vorteil: Tags und Song-Infos lassen sich wunderbar massenweise bearbeiten (braucht man aber nicht immer). iTunes Steuerung, Notitications bei Songwechsel, Last.fm-Intergration, automatische Cover- und Liedtextsuche. Leider keine permanente Anzeige auf dem Desktop, Tune Instructor ist aber trotzdem ein wunderbares Tool, das es sich verdient hat auf der Festplatte zu bleiben. Auf der Homepage gibt außerdem sehr schöne Videotutorials für die Features von Tune Instructor, sollte man einmal Tag-Probleme haben, lohnt es sich immer dort vorbeizuschauen.
  • GimmeSomeTune: Das Hauptfenster, das je nach Wunsch anpassbar ist, wird beim Songwechsel eingeblendet, automatische Cover- und Liedtextsuche, Last.fm, Mini-Controller, Remote und iChat Unterstützung (ob man das alles braucht?).  
  • GeekTool: Zeigt Infos auf dem Desktop an. Vorteil ist, dass man auch vieles andere auf dem Desktop anzeigen lassen kann. Der Desktop wirkt damit aber schnell überladen und es kommen für jeden Befehl neue Prozesse hinzu, die das System auslasten. Außerdem wären ein paar Shell-Kenntnisse von Vorteil, die Skripte gibt es aber auch mittlerweile fertig im Netz. Andere Programme sind einfacher zu handhaben mit besserer Performance und man hat die Neigung immer mehr auf dem Desktop anzeigen lassen zu wollen, daher stellt es mich leider nicht zufrieden.
  • Growl: Standard Notifier für Mac OS X, unterstützt eine Vielzahl an Programmen. Für iTunes muss allerdings das Extra GrowlTunes installiert werden. Natürlich auch hier keine permanente Desktop-Anzeige. Es ist sowieso installiert, aber dank besserer Tools für iTunes ohne GrowlTunes.

    Nunja, mein Favorit hat sich mittlerweile herauskristallisiert – TunesArt. Beinhaltet einen guten Mix aus allen dieser Tools und wirkt nicht überladen, sieht dazu schick aus und lastet das System so gut wie gar nicht aus – Volltreffer.

    PS: Hat auch was, wenn alle gleichzeitig laufen… ; )